firefox download day hat begonnen

Kurz nach dem offiziellen Beginn um 19:00 Uhr Ortszeit ging nix mehr auf mozilla.com und auch der ftp.mozilla.org Server lieferte nur den Fehler 421 “too many connected users” oder leere Verzeichnisse. Bis zum Beginn des Fussballspiels war jedenfalls an keinen firefox 3.0 heranzukommen. Ein echter hype, selbst spon hat einen firefox Artikel.

Nach dem Fussballspiel hat es dann endlich funktioniert und ich konnte mein Scherflein zu dem Rekordversuch beitragen. Dieser Artikel ist mit dem neuen firefox 3.0 geschrieben. Die aktuellen Download Zahlen kann man hier einsehen. Nett finde ich ,das der counter in Echtzeit laeuft, wenn javascript eigeschalten ist. Die geplanten 3,5 Millionen sind nach ca. 6 Stunden schon halb geschafft. Ich denke das wird was mit dem Weltrekord.

P.S:
das robots easter egg ist im 3.0 auch noch drin ;-)

mds erzeugt aufgrund eines zerschossenen Spotlight Indexes hohe cpu und Prozess Last

Mein macbook hat vor ca. 2-3 Tagen angefangen sporadisch unmotiviert eine hohe CPU Last zu erzeugen. Weiterhin waren die Dialoge um Dateien zu oeffnen quaelend langsam. Die sonst sehr schnelle “Spotlight” Suche war gar nicht mehr zu gebrauchen.

Der Fehler

“com.apple.metadata.mdserver” error 100000004

der staendig im Log auftauchte brachte mich schliesslich auf die richtige Spur, da auch der Prozess “mds” der Lüfter loslegen und den Rechner zaeh werden liess zu dieser Fehlermeldung passte.

Die Ursache des Ganzen ist ein zerschossener “Spotlight” Index. Ein reset des Index mit Onyx brachte keine signifikante Besserung. Also war Handarbeit per Terminal angesagt. Dabei bin ich nach dieser Anleitung vorgegangen, die ich hier noch einmal kurz skizzieren will.

Diese Schritte sind fuer jede HFS+ formatierte Partition durchzufuehren.

Zuerst wird das indizieren des Systems mit

shell> sudo mdutil -i off /Volumes/<festplatte>

abgestellt. Danach wird mit

shell> sudo mdutil -E off /Volumes/<festplatte>

der Index (falls vorhanden) geloescht. Der auf dem jeweiligen Volume vorhandene Indexordner wird mit

shell> cd /Volumes/<festplatte>
shell> sudo rm -fr .Spotlight-V100

entfernt.

In der original Anleitung wird bei diesem Punkt Zitat: “BE CAREFUL WITH THAT RM COMMAND! One typo could ruin your day” hingewiesen, das ein falsches geschriebenes “rm” Kommando zu grossen Problemen fuehren kann, dem kann ich mich nur anschliessen ;-) .

Mit

shell> ls -al

wird ueberprueft, ob die Reste des kaputten “Spotlight” Index entfernt sind. Der Schalter “al” beim ls Kommando zeigt alle Dateien, also auch versteckte an. Dies ist notwendig, da der “Spotlight” Index Ordner durch den fuehrenden “.” als in der Unix Notation versteckter Ordner gekennzeichnet ist und ein ls ohne Parameter nur normale Ordner zeigt.

shell> sudo mdutil -i on /Volumes/<festplatte>

aktiviert die Indizierung wieder. Der Prozess der neuindizierung nimmt einige Zeit in Anspruch, danach sollten aber “Datei oeffnen” Dialoge bzw. die “Spotlight” Suche wieder in der normalen Geschwindigkeit funktionieren.

goosh – google auf der “kommandozeile”

Fuer unser aller suchmaschine gibt es unter http://goosh.org/ neuerdings ein im Browser laufendes Kommandozeileninterface, das auf ajax aufsetzt. Die Benutzung setzt aktiviertes javascript fuer goosh.org und ajax.googleapi.com voraus. Angenehm fand ich das ich per Fehlermeldung:

If you use the noscript firefox-extension, add "ajax.googleapis.com" to the whitelist

im Interface auf die notwendige Freigabe hingewiesen wurde. Ansonsten haette ich ewig herumprobieren muessen, da die googleapis domain im scriptblocker nicht auftaucht. Danke an den Autor Stefan Grothkopp das er auch an so etwas gedacht hat ;-)

Das Interface funktioniert soweit ich das beurteilen kann fehlerfrei, und bietet shelljunkies wie mir eine gewohnte Umgebung mit tab completion und Befehlswiederholung. Es werden “nur” 4 Ergebnisse angezeigt, aber mit dem Befehl “m” lassen sich die Ergebnisse durchblaettern. Da das sehr flott funktioniert und den von mir momentan verwendeten firefox 3.0 rc2 nicht gross belastet, ist es auf jeden Fall eine Alternative zum rumklicken auf der normalen google Homepage. Spannend wird das ganze auf Systemen auf denen keine grafische Oberflaeche installiert ist. Schade, das es (noch) nicht mit w3m oder lynx funktioniert, denn fuer eine schnelle Suche per textbrowser ist goosh ideal.

Happy Searching

via golem

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