Firefox 3.0.3 nervigen refresh Hinweis ausschalten

Seit dem update des FF auf die Version 3.0.3 taucht ein warnhinweis beim autoreload von Webseiten auf. Dieser Hinweis hat das onlinebanking und andere von mir verwendete Dienste z.B. die nagios Ueberwachung zu einem Geduldsspiel werden lassen. Denn diese Seiten laden per refresh Daten nach.

Nachdem ich das dritte Mal beim onlinebanking rausgeflogen bin nachdem ich den refresh Hinweis bestaetigt hatte, habe ich mich auf die Suche gemacht ob die Warnung zumindest fuer einige Seiten ausschaltbar ist.

Leider habe ich nur eine globale Einstellung im

about:config

gefunden.

die zu veraendernde Einstellung lautet:

accessibilty.blockautorefresh

sie ist auf “false” zu setzen, dann tauchen die Meldungen nicht mehr auf.

Leider ist der refresh Hinweis damit global ausgeschaltet. Da dieser Warnhinweis m.E. sinnvoll ist, waere es schoen, wenn es eine “whitelist” fuer bestimmte Seiten gibt, damit der redirect Hinweis auf “fremden” Seiten wieder funktioniert. Vielleicht habe ich die Einstellung auch nicht gefunden :-(

so long
Happy nag free browsing
so long
Arnd

Google chrome datenkrake per Wordpress plugin blocken

Der Hype um den neuen google Browser chrome hat ja in den letzten Tagen das Netz der Netze beschaeftigt. Anfangs habe ich mich darueber geaergert, das nur eine m$-Version vorlag, zumal Alex schwer begeistert von der Geschwindigkeit der Javascript engine war. Auch andere Meinungen zu Geschwindigkeit und Interface liessen mich meine Virtuelle m$-Maschine anwerfen und fluchend feststellen das w2k leider nicht unterstuetzt wird. Besonders die Instanziierung der einzelnen Browsertabs hat mich interessiert.

Mittlerweile werden immer mehr kritische Stimmen zu dem Wunderbrowser bezueglich des Datenschutzes und der Sicherheit laut. Das BSI raet momentan von Benutzung des Browsers ab. Sicher ist es eine Beta Software und die diversen Lücken werden noch geflickt werden.

Das in meinen Augen groesste Sicherheitsloch allerdings, die Datensammelwut von google wird nicht “geschlossen” werden. Es geht gegen die ureigensten Interessen von google so etwas wie adblock, noscript und Konsorten zuzulassen.

Ich hoffe das andere Browserprojekte die sinnvollen Konzepte wie die Instanziierung und Trennung der browsertabs uebernehmen werden. Eine neue Javascriptengine soll es fuer meinen Lieblingsbrowser ja auch bald geben. Ich werde chrome jedenfalls nicht verwenden, schon aus dem Grund, das die mir ans Herz gewachsenen extensions nicht funktionieren werden. Wenn es eine OSX Version gibt werde ich mir chrome sicherlich anschauen, aber firefox als standardbrowser werde ich nicht ersetzten.

Es gibt sogar ein block chrome plugin fuer wordpress. Via boocompany habe ich davon erfahren, und es installiert. Leider kann ich es mangels chromeinstallation nicht testen.

Hmmmm, ist schon komisch das ich per plugin Leser aussperre, aber indirekt tue das ja schon, denn ich habe netzturbine noch nicht fuer den m$-explorer optimiert. Im m$-explorer sieht die turbine grausig aus, aber meine browserpoll zeigt, das meine geneigte Leserschaft eh vernuenftige Browser verwendet ;-) .

Happy “chromeless” browsing

frische Vaeter - Jojo bringt es mal wieder auf den Punkt

Dieser Comic beim meinem liebsten toonblogger beetlebum bringt es auf den Punkt ;-)

Auch in meiner peergroup gibt es ja inzwischen diverse Eltern. Die Kleenen werden ab einem gewissen Alter hochspannend, und die Freuden des Vaters wenn dit kleene Wesen anfaengt einen wiederzuerkennen kann ich sogar als Quasi Patenonkel bei einem der neuen Erdenbuerger gut nachfuehlen.

Das “er riecht so gut, riech doch mal hier oder hier” Spiel kenne ich auch und diverse Geruchsproben die ein frischer Vater als schoensten Geruch der Erde befindet musste habe ich schon genommen.

Es riecht ja auch meist gut, allerdings werde ich den olfaktorischen Overkill der Windeln weiterhin den Vaetern ueberlassen, so wie ich mich mit Haenden und Fuessen gegen den Wickelkurs wehre. Stichwort “BABYSITTERTRAINING” ;-) , nicht wahr Tom?

so long
arnd

twitpics - ein (micro)fotoblog

Auf den twitpic Dienst bin ich per Zufall gestossen. Es gibt ihn laut diesem link seit Anfang 2008. Eine nette idee das microblogging auch auf Bilder auszuweiten.

Einloggen in den Dienst kann man sich mit einem Twitter Login. Unter dem Punkt badge findet sich code um den Pic Stream in die eigene Website einzubinden. Moeglichkeiten das Bild zu taggen und zu kommentieren sind auch vorhanden.

Obwohl ich nicht soviel rumfotografiere fallen mir spontan 2 Menschen ein, die damit wohl eine Menge Spass haben werden. Schneller kommt man nicht zu seinem (micro)fotoblog. Spannend ist die Moeglichkeit z. B. vom Handy Fotos direkt an eine emailadresse zu schicken, die dann im Stream veroeffentlicht werden. Da die hochgeladenen Bilder wieder geloescht werden koennen, kann man auch die wildesten Partybilder am verkaterten Morgen wieder verschwinden lassen ;-)

Wahrscheinlich wird es (wie bei allen visuellen “umsonst und draussen” Angeboten) auch nicht lange dauern, bis da exhibitionistisches und pr0n auftaucht. Das war ja bei flickr auch so. Aber noch ist der Dienst frisch und die Filtertechniken sind fortgeschritten. In den Nutzungsbedingungen wird auch Material “pornographic or offensive in nature” untersagt und mit Massnahmen bei Verstoss gedroht. Ich bin ja gespannt, wer das Rennen gewinnt, twitpics oder die pr0n spammer ;-)

So long Happy Browsing

heute ist sysadminday

heute ist Sysadminday. Warum das so ist, weiss ich nicht mehr, und bin gerade zu fertig es zu recherchieren. Als guter sysadmin habe ich naemlich heute einen Kunden umgezogen und war von 8:10 bis 21:15 auf der “Baustelle”. Alles geht ;-) . Immerhin Sven hat mir gratuliert und ich moechte herzliche Glueckwuensche an dieser Stelle an Heiko und Hassan und Fabio und alle anderen Admins senden.

Happy Sysadminday folks ;-)

Virus - Flash Browserspiel mit Suchtfaktor

Oft ist die Einfacheit der Spielidee der Schlussel zum Erfolg. Ein gut umgesetztes grafisches Puzzle bietet oft mehr Spielspass als umstaendlich zu steuernde komplexe Spiele. In den 80igern wurde so etwas analog umgesetzt siehe den Rubiks Kube. Heutzutage gibt es programmierte Zeitkiller. Einer davon ist das Browserspiel “Virus”. Es bietet kurzweilige Unterhaltung mit hohem Suchfaktor.

Beim Spiel Virus geht es um grafische Elemente, die positioniert bzw. zusammengepuzzelt werden muessen. Die Regeln sind einfach, es gilt das Spielfeld mit moeglichst wenigen Schritten zu “infizieren”. Gestartet wird in der linken unteren Ecke. Per Mausclick auf die unter dem Spielfeld abgebildeten farbigen Symbole werden die an das Startfeld angrenzenden Felder mit der angeklickten Farbe belegt. Der Ton laesst sich arbeitsplatzsafe in der Menuleiste ausschalten. Leider kann ich das Spiel im meinen Firefox 3.0 mit Flashplayer 9 nicht im Menu neustarten und muss reload drucken fuer eine neue Runde. Schoen waere es, wenn der Start nicht immer links unten waere.

Die beste Taktik ist “immer feste druff”, wie ein Virus im richtigen Leben ;-) .
Bis jetzt habe ich noch keinen Run besser als 23 Schritte geschafft.

via “Phlow”

Happy Gaming

Virtualbox - Aufloesung der Linux Installationen an macbook Bildschirm anpassen

Mit der VirtualBox emuliere ich Betriebssysteme der von mir verwendeten Server und teste neue Distributionen,Livecds und Softwareversionen. Die Aufloesung der Maschinen ist leider auf standardmaessige 1024×768 eingestellt. Das gibt im Vollbildmodus auf meinem 1280×800 aufloesenden macbook haessliche Raender.

Bei den Servern ist es nicht so wichtig, da sie nicht im Vollbildmodus laufen und eher eine 800×600 er Aufloesung benoetigen. Das Ubuntu 8.04 und die opensuse11 habe ich jedoch als Desktop Betriebssysteme installiert und sie sollen im Vollbildmodus die volle Aufloesung von 1280×800 randlos anzeigen. Da die Installation der Virtualbox guest_additions die bei w2K zum Erfolg fuehrte nicht die volle Aufloesung liefert musste eine andere Loesung her :-( .

Das Problem laesst sich durch Anpassen der Konfigurationsdatei der jeweiligen Maschine beseitigen, die im xml Format vorliegt. Unter osx lautet der Pfad zu dieser Datei:

$HOME/Library/VirtualBox/Machines/<MASCHINENNAME>/<MASCHINENNAME>.xml

Bei anderen Betriebssystem sollte eine Suche weiterhelfen ;-) . In dieser Datei ist der Abschnitt “ExtraData” um die Aufloesung des macbooks wie folgt zu erweitern:

<ExtraData>
...
...
<ExtraDataItem name="CustomVideoMode1" value="1280x800x16"/>
</ExtraData>

nach einem reboot der virtuellen Maschine kann die framebuffer Aufloesung mit einem Kernel Boot Parameter auf 1280×800 umgestellt werden. Die richtige Einstellung wird mit

shell> sudo hwinfo –framebuffer

ermittelt. Sollte hwinfo nicht installiert sein bekommt man es mit

shell> sudo apt-get install hwinfo

unter Ubuntu bzw. bei opensuse ueber die Softwareverwaltung von Yast.

Auf der angezeigten laengeren Liste sollte 0×360 bei der Aufloesung 1280×800x16 vorhanden sein. Nun kann die Aufloesung angepasst werden. Der Parameter wird mit vga=0×360 am Bootpromt uebergeben bzw. dauerhaft im Standardabschnitt in der jeweiligen

“/boot/grub/menu.lst”

eingetragen. Die anderen Abschnitte sollten unveraendert bleiben, da ein Tippfehler einem den Spass an der neuen Aufloesung nehmen kann. Unter opensuse ist das ueber “Yast -> Bootloader” einzustellen, bei Ubuntu geht es mit

shell> sudo gedit /boot/grub/menu.lst

bzw.

shell> sudo vi /boot/grub/menu.lst

fuer Puristen und auf den virtuellen Maschinen ohne grafische Oberflaeche wo bei mir allerdings vga=0×314 fuer 800×600x16 eingetragen ist ;-) .

Die Einstellung vga=0×360 verhilft uebrigens auch bei nativ auf dem macbook installierten Distributionen zu einer vernuenftigen Aufloesung ohne stoerende “Schmutzraender”.

Happy Virtualization

firefox download day hat begonnen

Kurz nach dem offiziellen Beginn um 19:00 Uhr Ortszeit ging nix mehr auf mozilla.com und auch der ftp.mozilla.org Server lieferte nur den Fehler 421 “too many connected users” oder leere Verzeichnisse. Bis zum Beginn des Fussballspiels war jedenfalls an keinen firefox 3.0 heranzukommen. Ein echter hype, selbst spon hat einen firefox Artikel.

Nach dem Fussballspiel hat es dann endlich funktioniert und ich konnte mein Scherflein zu dem Rekordversuch beitragen. Dieser Artikel ist mit dem neuen firefox 3.0 geschrieben. Die aktuellen Download Zahlen kann man hier einsehen. Nett finde ich ,das der counter in Echtzeit laeuft, wenn javascript eigeschalten ist. Die geplanten 3,5 Millionen sind nach ca. 6 Stunden schon halb geschafft. Ich denke das wird was mit dem Weltrekord.

P.S:
das robots easter egg ist im 3.0 auch noch drin ;-)

mds erzeugt aufgrund eines zerschossenen Spotlight Indexes hohe cpu und Prozess Last

Mein macbook hat vor ca. 2-3 Tagen angefangen sporadisch unmotiviert eine hohe CPU Last zu erzeugen. Weiterhin waren die Dialoge um Dateien zu oeffnen quaelend langsam. Die sonst sehr schnelle “Spotlight” Suche war gar nicht mehr zu gebrauchen.

Der Fehler

“com.apple.metadata.mdserver” error 100000004

der staendig im Log auftauchte brachte mich schliesslich auf die richtige Spur, da auch der Prozess “mds” der Lüfter loslegen und den Rechner zaeh werden liess zu dieser Fehlermeldung passte.

Die Ursache des Ganzen ist ein zerschossener “Spotlight” Index. Ein reset des Index mit Onyx brachte keine signifikante Besserung. Also war Handarbeit per Terminal angesagt. Dabei bin ich nach dieser Anleitung vorgegangen, die ich hier noch einmal kurz skizzieren will.

Diese Schritte sind fuer jede HFS+ formatierte Partition durchzufuehren.

Zuerst wird das indizieren des Systems mit

shell> sudo mdutil -i off /Volumes/<festplatte>

abgestellt. Danach wird mit

shell> sudo mdutil -E off /Volumes/<festplatte>

der Index (falls vorhanden) geloescht. Der auf dem jeweiligen Volume vorhandene Indexordner wird mit

shell> cd /Volumes/<festplatte>
shell> sudo rm -fr .Spotlight-V100

entfernt.

In der original Anleitung wird bei diesem Punkt Zitat: “BE CAREFUL WITH THAT RM COMMAND! One typo could ruin your day” hingewiesen, das ein falsches geschriebenes “rm” Kommando zu grossen Problemen fuehren kann, dem kann ich mich nur anschliessen ;-) .

Mit

shell> ls -al

wird ueberprueft, ob die Reste des kaputten “Spotlight” Index entfernt sind. Der Schalter “al” beim ls Kommando zeigt alle Dateien, also auch versteckte an. Dies ist notwendig, da der “Spotlight” Index Ordner durch den fuehrenden “.” als in der Unix Notation versteckter Ordner gekennzeichnet ist und ein ls ohne Parameter nur normale Ordner zeigt.

shell> sudo mdutil -i on /Volumes/<festplatte>

aktiviert die Indizierung wieder. Der Prozess der neuindizierung nimmt einige Zeit in Anspruch, danach sollten aber “Datei oeffnen” Dialoge bzw. die “Spotlight” Suche wieder in der normalen Geschwindigkeit funktionieren.

goosh - google auf der “kommandozeile”

Fuer unser aller suchmaschine gibt es unter http://goosh.org/ neuerdings ein im Browser laufendes Kommandozeileninterface, das auf ajax aufsetzt. Die Benutzung setzt aktiviertes javascript fuer goosh.org und ajax.googleapi.com voraus. Angenehm fand ich das ich per Fehlermeldung:

If you use the noscript firefox-extension, add "ajax.googleapis.com" to the whitelist

im Interface auf die notwendige Freigabe hingewiesen wurde. Ansonsten haette ich ewig herumprobieren muessen, da die googleapis domain im scriptblocker nicht auftaucht. Danke an den Autor Stefan Grothkopp das er auch an so etwas gedacht hat ;-)

Das Interface funktioniert soweit ich das beurteilen kann fehlerfrei, und bietet shelljunkies wie mir eine gewohnte Umgebung mit tab completion und Befehlswiederholung. Es werden “nur” 4 Ergebnisse angezeigt, aber mit dem Befehl “m” lassen sich die Ergebnisse durchblaettern. Da das sehr flott funktioniert und den von mir momentan verwendeten firefox 3.0 rc2 nicht gross belastet, ist es auf jeden Fall eine Alternative zum rumklicken auf der normalen google Homepage. Spannend wird das ganze auf Systemen auf denen keine grafische Oberflaeche installiert ist. Schade, das es (noch) nicht mit w3m oder lynx funktioniert, denn fuer eine schnelle Suche per textbrowser ist goosh ideal.

Happy Searching

via golem

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